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Kaninchen oder Hase?

Alles was zwei große Ohren hat, ist ein Hase... oder doch nicht?!?
   

Hase?

Du meinst ich sei ein Hase...

Wirklich?!?

Bin ich aber nicht, ich bin ein Kaninchen!

Ganz sicher, du kannst es mir glauben! Ich bin auch kein Zwerghase, ich bin und bleibe (wie alle anderen "Zwerg- oder Stallhasen" auch) ein Kaninchen!

Am deutlichsten kannst du mich und andere Kaninchen an meinen dunklen Kulleraugen erkennen. Bei uns sind Pupille und Iris dunkel gefärbt.

Hase!

Guckt mich mal an: ich bin ein Hase, genauer gesagt ein Feldhase!

Wenn du mich aufmerksam betrachtest, wirst du es erkennen: ich unterscheide mich ganz bedeutend von den Kaninchen.

Mich und andere Feldhasen erkennst du unfehlbar an unseren Augen. Die dunkle Pupille setzt sich deutlich von der helleren bräunlich-gelb-orangen Iris ab.

Foto: www.Lebensraum-Brache.de/K.H. Volkmar



Kaninchen

Wir sind Kaninchen! Wir sind Rudeltiere und leben in einer Gruppe zusammen. Der Kontakt zu Artgenossen ist für uns sehr wichtig. Es gibt uns als Wildkaninchen in der freien Natur und in vielen verschiedenen Zuchtformen. Zuchtformen werden gerne als Haustiere gehalten und wollen auch dann nicht auf Artgenossen verzichten.

Wildkaninchen sind wildfarben, am Körper braun-grau und am Bauch etwas heller. Meistens sind unsere Ohren viel kleiner als die von Hasen. Einige Zuchtformen, zum Beispiel Widderkaninchen haben aber auch oft sehr lange Ohren. Unser Körperbau erscheint deutlich rundlicher als der von Hasen.

Wir leben nicht auf dem freien Feld, sondern graben uns Höhlen. Dort bringen wir auch unsere Jungen zur Welt, sogar mehrmals im Jahr. Der Schutz der Höhle ist für sie wichtig, da sie als Nesthocker nackt, blind und taub zur Welt kommen. Genetisch unterscheiden wir uns in der Anzahl unserer Chromosomen deutlich von den Hasen. Wie Hasen auch, sind wir keine Nagetiere.

Feldhasen

Wir sind Feldhasen! Wir sind keine Haustiere. Langohren, die fälschlicherweise Zwerghasen genannt werden, gehören nicht zu uns, sondern zu den Kaninchen. Unser Lebensraum ist die offene Agrarlandschaft, also Felder und Wiesen. Wir sind Einzelgänger und leben nicht in der Gruppe zusammen. Nur zu Paarungszeit treffen wir uns mit unseren Artgenossen.

Feldhasen sind wildfarben, am Körper rötlich-braun-grau und am Bauch weiß. Unsere Ohren sind eine wahre Pracht: sehr lang und groß mit dunklen Spitzen. Bei erwachsenen Feldhasen sind die Ohren immer länger als der Kopf. Unser Körper ist schlank und sehr muskulös.

Wir leben auf dem freien Feld. Zum Schlafen oder ausruhen legen wir uns auf den Boden in Sassen. Wir graben keine Höhle, wie es die Kaninchen tun. Seltener als Kaninchen bekommen wir Nachwuchs, der behaart und sehfähig zur Welt kommt. Unsere Jungen sind Nestflüchter. Genetisch unterscheiden wir uns in der Anzahl unserer Chromosomen deutlich von den Kaninchen. Wie Kaninchen auch, sind wir keine Nagetiere.


Dann wäre da noch unser prominentesten Vertreter, der Osterhase. Ob es ihn wirklich gibt oder nicht, ist ganz klar eine Glaubensfrage...

Foto: www.Lebensraum-Brache.de/K.H. Volkmar



Foto: www.Lebensraum-Brache.de/K.H. Volkmar
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